Baubiologie

 

Einige Gedanken zur Baubiologie
Möchten Sie in einer Thermosflasche wohnen? Die ist gut isoliert!
Spaß beiseite, es gibt viele Baustoffe, die alle Vor- und Nachteile haben. Unsere heutigen gut dämmenden Baustoffe haben oftmals den Nachteil, dass sie Feuchtigkeit wie ein Schwamm aufsaugen dadurch nicht mehr richtig dämmen und außerdem Schimmelbildung verursachen. Holz hat die Eigenschaft, dass erst, wenn die eine Holzzelle voll gesogen ist, die nächste Zelle aufgefüllt wird, deshalb schwimmt Holz ziemlich lange oben. Fällt im Haus Feuchtigkeit an, beim Schlafen, Kochen oder Duschen, gleicht das Holz die Feuchtigkeit infolge seines enormen Fassungsvermögens auf wunderbare Weise aus. Holz hat deshalb ähnliche Eigenschaften wie der gewöhnliche Ziegelstein, der auch als Baustoff akzeptabel ist. Wohnt man allerdings in Ziegelsteinen, sollten diese 20°C warm sein, damit kein Kältegefühl entsteht. Hier hat Holz den Vorteil, dass es keine Kälte ausstrahlt und schon ab ca. 15°C eine angenehme Raumtemperatur herrscht. Bleibt also nur noch die Überlegung wie die Blockhauswand aufgebaut sein soll. Einschalig oder zweischalig? Ich habe mich aus zwei Gründen für einschalig entschieden: erstens rieselt kein Kork oder anderes Dämmmaterial durch die Ritzen und zweitens kann bei Schlagregen kein Wasser in das Dämmmaterial laufen.
Der Außenanstrich des Hauses erfolgte mit Leinölfirnis und Naturpigmenten der Firmen Auro und Livos. Die Wände im Innenbereich sind frei von Farbanstrich. Das folgende Bild zeigt die 13 cm dicke Außenwand.